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Charged Particles

Play The Music Of Michael Brecker

(Summit/summitrecords.com)

Charged Particles – Play The Music Of Michael Brecker (Cover)Auf das Trittbrett großer Namen zu springen, hat scheinbar Konjunktur, die Zahl der postumen Huldigungen wächst. Wer allerdings dem 2007 verstorbenen Tenorsaxofonisten Michael Brecker ein klingendes Denkmal bauen will, der tut sich recht schwer damit. Erstens, weil sich seine Technik erst langsam neben der Coltrane- und Rollins-Schule zu etablieren beginnt. Und zweitens, weil Breckers Kompositionen nicht unbedingt als Gassenhauer gelten und Musikern durchaus einiges abverlangen. Das Pianotrio Charged Particles um Drummer Jon Krosnick stellte sich dennoch der Herausforderung, vor allem, weil es in Tod Dickow einen Tenorsaxofonisten fand, der als einer der Ersten Techniken von Michael Brecker in sein Spiel integrierte, ohne gleich wie dessen Klon zu klingen. Auch deshalb stehen die Aufnahmen aus dem kleinen Club Baked Potato in Los Angeles für eine ebenso geglückte wie faszinierende Restaurierung von Brecker-Juwelen wie „Peep“, „Arc Of The Pendulum“ oder „The Mean Time“. Es ist nicht das Showcase eines Saxofonisten – hier funktioniert die gesamte Band, man spürt ihre Hingabe, die intensive Vorbereitung, es brodelt und pulsiert. Für diese Hommage könnte man sogar Vergnügungssteuer verlangen.

Text
Reinhard Köchl
, Jazz thing 142

Veröffentlicht am unter Reviews

Jazztage Dresden 2022