Deutsche Jazzunion: Förderpreis

Nicht ganz StandardNicht ganz StandardAm vergangenen Wochenende wurde in Halle (Saale) im Rahmen von Jugend jazz der Förderpreis der Deutschen Jazzunion an das siebenköpfige Ensemble Nicht ganz Standard verliehen. Die aus einer schulischen Musik-AG hervorgegangene Bremer Band beeindruckte die Jury vor allem durch ihr kollektives Zusammenspiel mit unter anderem Piano, Gesang, Bass und Gitarre und ihren kreativen Umgang mit Traditionen und Standards. Um die künstlerische Entwicklung der Siegerband nachhaltig zu unterstützen, umfasst der Gewinn einen Coaching-Workshop im Wert von 600 Euro.

„Junge Ensembles sollen ermutigt werden, ihren eigenen musikalischen Weg zu gehen, neue Ideen auszuprobieren und ihre künstlerische Sprache zu finden“, so Camille Buscot von der Deutschen Jazzunion. „Damit das überhaupt erst gelingen kann, braucht es eine nachhaltige Förderung und entsprechende Sichtbarkeit für den musikalischen Nachwuchs.“ Neben dem seit 2010 ausgeschrieben Preis der Deutschen Jazzunion gehören Jugend-jazzt-Gewinne in Form von professional bezahlten Engagements, etwa beim Jazzfest Hilden (Vernuccio Eisenberg Quintett aus Baden-Württemberg), der Jazzmeile Thüringen (GBJA Masterclass Ensemble aus Nordrhein-Westfalen) und dem Travejazz Festival (Sounddrift aus Bayern) sowie weitere Auftritts-, Geld,- Sach- und Studiopreise. Zusätzlich erhielten alle teilnehmenden Bands ein Jazz-thing-Jahresabonnement.

Weiterführende Links
Jugend jazzt

Text
Eric Mandel
Foto
Deutscher Musikrat/Falk Wenzel

Veröffentlicht am unter News

Applaus 2026