19: Bezau Beatz

Das wird auch diesmal wieder der Fall sein, wenn zum Beispiel im Café Victors Chocolat Valentin Gerhardus am Eröffnungsmittag digitale Klangflächen ineinanderschiebt und Melodien fragmentiert, wenn im Kloster Bezau die Experimentalvokalistin Luisa Muhr mit ihre „She-Devil“ in Klang übersetzt oder das mit drei Sängerinnen und zwei Flötistinnen besetzte Quintett Eupnea um Vera Morais mit klangscharfer Kammermusik die diesjährige Ausgabe in der Remise beschließt. Zwischendrin gibt es dann noch Konzerte unter anderem mit Emmeluth’s Amoeba um die Saxofonistin Signe Emmeluth, dem Duo Narrsteidle um die Gitarristin Steffi Narr und den Schlagzeuger Oliver Steidle, Detours mit dem Gitarristen Kalle Kalima, dem Schlagzeuger Christian Lillinger und dem Pianisten Leo Genovese, dem ausschließlich mit Musikerinnen besetzten Quartett hilde, Sauvage Paradis um den Schlagzeuger Edward Perraud und The Hanged One um die in Berlin lebende, argentinische Saxofonistin Camila Nebbia.
Dann sind zwei Workshops im Angebot: mit Muhr, die Profi- und Amateursänger/-innen die Stimme in ihren vielfältigen Erscheinungsformen zeigen wird, und mit der Tänzerin Naïma Mazic und der Perkussionistin Evi Filippou, die in „Hear & Now“ Verbindungslinien zwischen Körper und Klang offenzulegen versuche. Zudem findet die „Deep Listening Session“ aus dem Vorjahr ihre Fortsetzung: Der Produzent Little Konzett gibt Einblicke in die Studioarbeit für die neue Platte von Stemeseder Lillinger. Und für die „Jazzspätzle“ geht es in das auf 1.600 Meter gelegene Panoramarestaurant Baumgarten, wo das Jazzensemble der Stella Vorarlberg Hochschule für Musik unter der Leitung des Perkussionisten Florian King sein aktuelles Progamm „African Heritage“ aufführt.
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