Hamburg: Miles 100

Für die Elbphilharmonie in Hamburg ist dieses Centennial Anlass, um mit einer schlicht mit „Miles 100“ überschriebenen, fünfteiligen Konzertreihe an diesen 1991 gestorbenen Musiker zu erinnern. Den Anfang macht am 3. Mai der Trompeter Ambrose Akinmusire mit dem Brussels Jazz Orchestra, gemeinsam will man zeigen, „dass Miles’ künstlerische Einstellung auch heute noch relevant ist und fortlaufend neue Generationen inspiriert“ (O-Ton Akinmusire). In die Ära von „Bitches Brew“ mit ihren Fusionierungen von Rock und Pop verweist das zweite Konzert am 5. Mai mit der Band des Schlagezugers Bobby Previte, während am 6. Mai die NDR Bigband sich dem orchestralen Schaffen des Trompeters und Davis’ Zusammenarbeit mit dem Arrangeur und Komponisten Gil Evans annimmt.
Der 30. Juni verspricht ein besonderes Konzerterlebnis zu werden, wenn der Trompeter (und Davis-Enthusiast) Terence Blanchard mit dem Saxofonisten Ravi Coltrane auf Davis’ epochale Zusammenarbeit mit Ravis Vater John Coltrane (der gleichfalls in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre) in den späten 1950ern zurückblickt. Den Schlusspunkt hinter die Hamburger Miles-Davis-Feierlichkeiten setzt am 9. Juli der Bassist Marcus Miller, der mit weiteren Weggefährten (unter anderen Gitarrist Mike Stern oder Saxofonist Bill Evans) auch die Musik des von ihm mitproduzierten Davis-Albums „Tutu“ 1986 aufleben lässt.
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„Miles 100“





