Youtube: Dokumentation über Thai-Musik

Isaan Roots„Isaan Roots“Sie zählt nicht gerade zu den gut erschlossenen Klanggebieten und entging der Weltmusik-Industrie weitestgehend: die traditionelle Musik Thailands. Aus unerwarteter Ecke kommt jetzt Aufklärung. Die Drummerin und Produzentin Salin Cheewapansri, die derzeit von ihrer Wahlheimat Montréal aus für Verblüffung in der Jazz- und R&B-Szene sorgt, ist gebürtige Thailänderin und hat eine 20-minütige Dokumentation über die musikalischen Facetten ihres Ursprungslandes erstellt. Sie ist in Gänze auf Youtube zu sehen.

Die von Questlove und Anderson Paak gepriesene und für einen „Juno Award“ nominierte Musikerin hat zehn Tage lang die Region Isaan bereist, daher heißt der Film auch „Isaan Roots“. Salin legt den Fokus auf die mit Trommeln, Maultrommeln und Wasser (!) erzeugten Rhythmen des Nya Khur-Volkes der nordöstlichen Region, stellt aber auch unkonventionelle Blasinstrumente wie die Blätter eines Baumes und Sologesang vor. Daneben gibt es einen Crash-Kurs in der Tai-Küche. Der Film ist als „Part 1“ gekennzeichnet, weitere Exkursionen werden also folgen.

Weiterführende Links
„Isaan Roots PT. 1 – The musical traditions of the Nyah Kur Tribe“

Text
Stefan Franzen

Veröffentlicht am unter News

Deutscher Jazzpreis 2024