Agathenburg: Jazz im Pferdestall

Tim AllhoffTim AllhoffSeit 2013 finden im historischen Pferdestall auf Schloss Agathenburg westlich von Hamburg Jazzkonzerte statt, mit dem Trompeter Nils Wülker hat man einen kompetenten Kurator gefunden. Unter anderem traten dort schon das Lisa Wulff Quartett und das Paulo Morello & Philip Catherine Trio, das Makiko Hirabayashi Trio, Fabia Mantwil, Arne Jansen, Anna-Lena Schnabel und Joo Kraus auf. Auch „Jazz im Pferdestall“ musste während der Corona-Pandemie pausieren. Schon im März wagte man aber einen vorsichtigen Neustart dieser Reihe – mit dem Auftritt des Quartetts Die Verwandlung um den Trompeter Frederik Köster. Am 22. April geht es weiter mit einem Solokonzert des Augsburger Pianisten (und wie Köster auch „Jazz thing Next Generation“-Alumni) Tim Allhoff.

Auf dem Programm steht die Musik von Allhoffs Ende Mai erscheinenden Solo-Albums „Morla“, auf dem der Pianist raffiniert zwischen Jazz und Klassik changiert. „Ich bin mit viel klassischer Musik aufgewachsen und habe später meinen Abschluss am Konservatorium in München als Jazzpianist gemacht“, erläutert der 1980 geborene Allhoff. „Ich war aber schon immer an sehr unterschiedlichen Musikstilen interessiert – in meiner Playlist konnten die Englischen Suiten von Bach auftauchen, gefolgt von Radiohead, den Beatles und Miles Davis.“ Auch das Gros der restliche Spielzeit ist gebucht – unter anderem kommen Jakob Manz & Johanna Summer, ToyToy, David Helbock und Thärichens Tentett auf das Schloss Agathenburg.

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„Jazz im Pferdestall“

Text
Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas

Foto
Maximilian König

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