Berlin: Das ICC wird bespielt

ICC BerlinICC BerlinEs liegt wie ein gestrandetes Raumschiff am Rande der A100 in Berlin. Vom 7. bis zum 17. Oktober wird das Internationale Congress Centrum anlässlich des 70. Geburtstags der Berliner Festspiele aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Für zehn Tage wird die seit Jahren stillgelegte Architekturikone von 1979 mit neuer und adaptierter Kunst aus den Bereichen Performance, Artistik, Musik, Film und Installation von 46 nationalen und internationalen Künstler*innen wieder belebt.

Unter dem Titel „The Sun Machine Is Coming Down“ folgt das vom Festspiel-Intendanten Thomas Oberender initiierte Projekt dem Prinzip der Simultaneität, so wie es der architektonische Entwurf von Ursulina Schüler-Witte und Ralf Schüler für das Kongressgebäude vorgesehen hat. Die Besucher können das gigantische Gebäude während ihres dreieinhalbstündigen Besuchs frei erkunden und Elemente des Live-Art-Programms sowie permanent stattfindende Screenings, Konzerte und Installationen erleben.

Gezeigt werden unter anderem Musik-Performances von Alexis Taylor, Installationen von Markus Selg und Cyprien Gaillard, Tanz- und Artistikpositionen von Alexander Vantournhout und Chloé Moglia sowie soziale Situationen, wie sie Tino Sehgal und Ayaka Nakama schaffen. Zudem gibt es das im Loop gezeigte Screeningprogramm der Julia Stoschek Collection.

Weiterführende Links
„The Sun Machine Is Coming Down“

Text
Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas

Foto
Nuno Cera

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