DJU: Ausweitung der Novemberhilfe

Deutsche JazzunionDeutsche JazzunionDie Deutsche Jazzunion (DJU) fordert gemeinsam mit der Allianz der Freien Künste dringend notwendige Verbesserungen bei den Corona-Hilfen des Bundes für soloselbstständige Kunst- und Kulturschaffende. „Es reicht nicht aus, den gesellschaftlichen Stellenwert von Kunst und Kultur zu beteuern, ohne die von den staatlichen Betätigungsverboten Betroffenen angemessen zu unterstützen“, sagte die Saxofonistin Alexandra Lehmler, Vorstandsmitglied der DJU. „Wenn die Bundesregierung die Lebens- und Arbeitsrealität von Soloselbstständigen bei den Corona-Hilfen weiterhin ignoriert, droht der wirtschaftliche Ruin unzähliger Kunstschaffender und eine massive Schädigung der kulturellen Vielfalt in Deutschland. Die Anerkennung eines fiktiven Unternehmer*innen-Lohns bei den Bundeshilfen muss unverzüglich umgesetzt werden.“

Die Allianz der Freien Künste, der unter anderem der Deutsche Komponistenverband, die Gesellschaft für Neue Musik sowie der Deutsche Tonkünstlerverband angehören, schreibt in einer Pressemitteilung: „Seit mehr als acht Monaten tragen die Akteur*innen die existenzgefährdenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie solidarisch mit. Dennoch fielen vor allem die zahlreichen Soloselbstständigen, die hybrid Beschäftigten sowie die kleinen Betriebe ohne hohe Betriebskosten bei den Wirtschaftshilfen des Bundes komplett durchs Raster.“ Die Allianz der Freien Künste fordert die Bundesregierung auf, „die Hilfen bei einer Verlängerung des Lockdowns in gleicher Form auch im Dezember fortzusetzen“.

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Deutsche Jazzunion

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas

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