Frank GratkowskiFrank Gratkowski

Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist unwesentlich jünger als der Stadtgarten, der zurzeit nach Wunsch der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln in ein „Europäisches Zentrum für Jazz und aktuelle Musik“ umgewandelt wird. Seit 1989 veranstaltet das LOFT Konzerte mit Bands der musikalischen Avantgarde: von einem Modern Jazz europäischer und amerikanischer Prägung über zeitgenössische, teils frei improvisierte Musik bis hin zur Neuen Musik. Darüber hinaus ist diese Kölner Spielstätte auch Ort für viele der jungen Talente, die rund um die Jazzabteilung der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu finden sind: Das, was in der Hochschule studiert und geprobt wird, kann dann im Loft live dem Publikum präsentieren werden.

Ein Schwerpunkt im Loft ist im ersten Halbjahr 2018 das neue, dreiteilige Konzertformat TRIAS, das sich mit der bald 30-jährigen Erfolgsgeschichte dieser Spielstätte befasst. Der Fokus liegt auf der künstlerischen Auseinandersetzung zwischen Jazz und frei improvisierter Musik. Hierzu wurden drei international renommierte Kuratoren bzw. Kuratorenteams, die eng mit dem LOFT verbunden sind, eingeladen. Den Anfang macht das Duo Lucas Leidinger und Thomas Sauerborn vom 27. bis 29. April, gefolgt von Frank Gratkowski (25. bis 27. Mai) und Nils Wogram (13. bis 16. Juni). Im Mittelpunkt der Konzerte steht der Dreisatz „These & Antithese = Synthese – Vergangenheit & Gegenwart = Zukunft“, um die Entwicklung der Musik der Kuratoren mit der des LOFTs zu verbinden und vorzustellen. Die Kuratoren haben die Freiheit, ihre eigenen Erlebnisse aus der Konzertgeschichte des LOFTs aufleben zu lassen, diese in Kontrast zur gegenwärtigen musikalischen Arbeit zu setzen und einen Ausblick auf aktuelle und richtungsweisende Musik zu geben. Die TRIAS-Programme gibt es auf der LOFT-Website im Internet.

Weiterführende Links
LOFT Köln

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
Kurt Rade

Veröffentlicht am unter News

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