Bis 15. November: Beauté Congo - Congo KitokoBeauté Congo – Congo KitokoIn der Fondation Cartier Paris ist am 11. Juli eine umfassende Ausstellung über die Kultur der Demokratischen Republik Kongo von 1926 bis heute eröffnet worden. Ausgangspunkt der von André Magnin kuratierten Schau unter dem Titel „Beauté Congo – Congo Kitoko“ ist die moderne Malerei des Landes, die aber von thematischen Nachbardisziplinen wie Bildhauerei, Fotografie und Comics flankiert wird. Einen besonderen Schwerpunkt bekommt die Musikszene. Für diese Sektion der Ausstellung ist unter anderem der belgische Produzent Vincent Kenis zuständig, der auch für den Erfolg von Staff Benda Bilili und Konono No1 verantwortlich zeichnet.

Kenis und Césarine Sinatu Boyla ließen sich von den Gemälden und Fotografien für ihre Musikauswahl inspirieren, stellen Beziehungen zwischen der Bewegung der Sapeurs und Papa-Wemba-Songs her, zeichnen die kongolesische Beatlemania und die Rolle von Frauenorganisationen bei der Interaktion mit der Musikszene nach. An Schlüsselstellen der Ausstellung sind außerdem Klangbeispiele von der großen kongolesischen Legende Franco und der Soukouss-Queen Mbilia Bel zu hören, der Bogen wird dann weiter bis zu Jazz, Soul und Rap geschlagen. „Beauté Congo – Congo Kitoko“ ist bis zum 15. November zu sehen und zu hören.

Weiterführende Links:
Fondation Cartier Paris

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Veröffentlicht am unter News
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