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Chicago TentetDas Ende vom Chicago Tentet

Vor zwei Wochen gab Peter Brötzmann mit seinem Chicago Tentettin Berlin am Tag, nachdem das 2012er-Jazzfest zu Ende gegangen war, noch ein gefeiertes Konzert. Doch als Pressemitteilung von Brötzmann aus Tokio kam nun die Nachricht, dass Schluss sein soll. 14 Jahre seien genug, schreibt der Free-Jazz-Saxofonist und -Klarinettist, die Band habe ihr kreatives Hoch erreicht und könne nun nur noch schlechter werden. Die Routine drohe, was vielleicht durch eine Neubesetzung aufgefangen werden könnte.

Viel schlimmer sei jedoch, dass weder die deutsche noch die amerikanische Regierung bereit seien, diese hochkarätige transatlantische Band zu unterstützen. Besonders die Vorjahreskonzerte in London und Wuppertal seien unerreicht, so der Wuppertaler Saxofonist, der mit der ungewöhnlichen Maßnahme die Mittelmäßigkeit unbedingt vermeiden möchte. Er brauche nun Zeit, um über die notwendigen Veränderungen nachzudenken, die finanzielle Situation sei wichtig und manchmal sei die Musik sogar von ihr bestimmt: „Wer es sich heute noch leisten kann, etwa mit einem Quintett auf Tour zu sein, der weiß, was ich meine“. Man brauche jetzt: „,A KICK IN THE ASS‘ – oder wie wir auf Deutsch sagen: VERUNSICHERUNG.“

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
Ziga Koritnik

Veröffentlicht am unter News
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