Sebastian StudnitzkyMit Trio im Finale vom Neuen Deutschen Jazzpreis: Sebastian StudnitzkyAuch dieses Jahr wieder: Drei Trios spielen am 12. März in der Alten Feuerwache um den „Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim“. Doch der aktuelle Kurator, der in Frankreich lebende, gebürtige Serbe Bojan Zulfikarpasic, hat sich sicherlich etwas dabei gedacht, als er aus zwölf vorgeschlagenen Bands das Trio [em], das Studnitzky Trio und das Zodiak Trio ausgesucht hat.

Denn die drei Trios sind stilistisch und musikalisch von gegensätzlicher Bauart. Haben Michael Wollny, Eva Kruse und Eric Schaefer als [em] mit ihrem so unüblichen Piano-Trio-Jazz ein hohes Energielevel und Dichtegrad im Zusammenspiel erreicht, so präsentiert Trompeter Sebastian Studnitzky mit Paul Kleber (Bass) und Sebastian Merk (Drums) einen atmosphärischen, stimmungsvollen und eindringlichen Groove Jazz. Ganz anders das Zodiak Trio um John Dennis Renken (Trompete), Andreas Wahl (Gitarre) und Bernd Oeszevim (Drums): Kraftvoll und dynamisch breit spielen sich die drei Essener durch jazzrockende Riffs, durch digital verfremdete Sounds und krachige Grooves.

Wird eine schwierige Wahl für das Publikum zu entscheiden, welches der drei Trios den mit 10.000 Euro dotierten „Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim“ nach Hause nehmen darf. Alle Infos auf der Website im Internet.

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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