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Hang Em High

Wie das Eichhörnchen im Wald

Manche Konstellationen liegen so auf der Hand, dass man sich wundert, warum sie nicht schon längst zustande kamen – etwa die Kombi der 3-Länder-Band Hang Em High mit dem norwegischen Keyboarder, dessen Name schon im Albumtitel „The Kidnapping Of Stale Storlokken“ (Boomslang/Galileo) angekündigt wird.

Hang Em High (Foto: Lukas Hämmerle)

Der Norweger, der sich an der Seite von Terje Rypdal und Motorpsycho wie in den Bands Supersilent und Elephant9 ins Epizentrum des europäischen Prog-Jazz gespielt hat, passt zu Hang Em High wie das Eichhörnchen in den Wald. Dabei ging dieser Allianz eine Verkettung von Zufällen voraus, wie Hang-Em-High-Drummer Alfred Vogel erzählt.

„Vor vier Jahren waren unser Bassist Bond und ich auf dem Sarajevo Jazz Festival. Stale spielte mit Terje Rypdal einen Tag vor uns. Nach dem Festival wurden alle Flüge gecancelt. Wir hingen am Flughafen rum, Stale stand plötzlich hinter mir, wir begannen zu reden und landeten zufällig im selben Hotel. Da gab es eine Kegelbahn, und wir formierten verschiedene Teams. Bond und ich gewannen, denn Stale ist der schlechteste Kegler, den ich je erlebt habe. Wir hatten einen tollen Abend mit diesem Kerl, sodass es eines Tages ganz spontan zu einem Gig von Hang Em High auf den Bezau Beatz mit Stale als Gast kam. Das machte wiederum so viel Spaß, dass ein halbes Jahr später eine gemeinsame Tour folgte, in deren Anschluss wir die CD aufnahmen.“

Der Sound des schweizerischen Reed-Allrounders Lucien Dubois, des polnischen Two-String-Bassisten Bond und des Österreichers Alfred Vogel ist für sich schon sehr kompakt. Mit Storlokken setzt sich nun noch ein Nordeuropäer auf diese Ost-West-Achse, doch in keinem einzigen Moment scheint da eine externe Komponente hinzuzukommen: Die Gewitterfront von Hang Em High wird nur noch dichter und intensiver. Vogel hat dafür eine ganz einfache Erklärung:

„Für Musiker gibt es genau drei Gründe zur Zusammenarbeit. Entweder du magst die Leute, stehst auf die Musik oder wirst gut bezahlt. Ich spiele nur noch mit Leuten, die ich persönlich mag. Je älter ich werde, desto wichtiger wird für mich die Frage, wie ich die Musiker menschlich wahrnehme.“

Text
Wolf Kampmann
Foto
Lukas Hämmerle

Veröffentlicht am unter 136, Feature, Heft