30: Vision Festival

Eröffnet wird die Geburtstagsausgabe am 23. Juni mit einem Fokus auf den Gitarristen, Bassisten, Komponisten, Pädagogen und Theoretiker Joe Morris, der dieses Jahr vom Vision Festival für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. Morris hat auf seinen Instrumenten das Vokabular für eine eigene Sprache entwickelt, die die Traditionen westafrikanischer Saiteninstrumente mit der konzeptionellen Kühnheit der Chicagoer „Association for the Advancement of Creative Musicians“ (AACM) und Ornette Colemans harmolodischer Freiheit verbindet. Gleich fünf Mal ist Morris an diesem Abend zu hören – zum Beispiel im Duo mit der Flötistin Nicole Mitchell oder mit seinem Quartett unter anderem mit der Cellistin Tomeka Reid.
Mit der Pianistin Angelika Sanchez als Gast spielt das Silt Trio um den Bassisten Luke Stewart die Musik von Wadada Leo Smith, während die Saxofonistin Ingrid Laubrock mit ihrem Quintett Grammy Season zu hören ist und der Pianist Craig Taborn im Duo mit Reid auftritt. Der dann 102-jährige Saxofonist Marshall Allen gibt eines seiner mittlerweile selten gewordenen Konzerte, der Schlagzeuger Hamid Drake erinnert mit seinem Programm „Black Cherry“ an die afroamerikanische Diaspora und der Bassist William Parker enterst mit seinem Quintett die Bühne vom Abrons Arts Center. Das komplette Programm und alle Infos zur Geburtstagsausgabe gibt es online auf der Festivalwebsite.
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