Concord: Ninja Tune gekauft

Mit dem nicht bezifferten Deal geht auch Ninja Tunes eigener Verlag Just Isn’t Music auf Concord über, ebenso Sublabels wie Big Dada und Brainfeeder. Zum Katalog, den das 1973 in Nashville gegründete Unternehmen damit erwirbt, gehören langjährige Künstler wie Bonobo, Amon Tobin, Roots Manuva und Cinematic Orchestra, jüngere Acts wie Glass Beams, Peggy Gou und Sampa The Great, sowie Brainfeeder-Acts wie Kamasi Washington, Thundercat und Flying Lotus. Ninja Tune ist nun Teil derselben Labelfamilie wie Rounder (unter anderem Robert Plant & Alison Krauss, Indigo Girls) Concord Jazz (Esperanza Spalding, Boz Scaggs, Nubya Garcia), Loma Vista (Common, Chelsea Wolfe) und Concord Records (Tedeschi Trucks Band). Außerdem lizensiert die Abteilung Concord Theatricals Bühnenshows wie „Ragtime“ und den Rodgers & Hammerstein-Klassiker „Oklahoma“.
In der Presseerklärung versichert das Unternehmen, dass die siebenköpfige Ninja-Tune-Bürobelegschaft komplett übernommen wird. Von Black und More, die das Label als Reaktion auf ihre eigenen schlechten Erfahrungen mit der Musikindustrie ins Leben gerufen hatten, heißt es: „Es ist das Vorrecht und die Verantwortung eines Künstlers, mit dem Bekannten unzufrieden zu sein. Es mit Wehmut loszulassen und freudig neue Wege zu gehen. Die Partnerschaft mit Concord stellt sicher, dass die Kultur und das Ethos, die das Label so einzigartig machen, erhalten bleiben, während gleichzeitig Ninja-Energie und -Innovationskraft weiter gefördert werden.“
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