Ausstellung: Wolfgang Dauner

In sechs Abschnitten zeichnet die von Dr. Ute Becker kuratierte Ausstellung die Stationen im Leben des 1935 in Stuttgart geborenen Musikers nach: von seinen Swing- und Schlagerjahren (in denen er noch Trompete spielte) und seinen Erfahrungen als Pianist für US-Jazzern wie Benny Bailey, Leo White und Robin Kenyatta, über Erfolge mit dem eigenen Wolfgang Dauner Trio, der Band Et Cetera und Experimente mit avantgardistischer, elektronischer und sinfonischer Musik bis zu seiner Arbeit als Leiter der Radio-Jazz-Group des Süddeutschen Rundfunks. Dauner war zudem Komponist zahlreicher Film- und Fernsehmusiken, sowie Mitglied von Allstar-Formationen wie den German Allstars (mit unter anderem Albert und Emil Mangelsdorff), den German Jazz Masters und dem United Jazz + Rock Ensemble.
Über Dauners Bedeutung als „Urvater des Jazz in Deutschland“ schreibt Baden-Württembergs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Petra Olschowski: „Wolfgang Dauner, der Ende vergangenen Jahres 90 Jahre alt geworden wäre, verstand Jazz als internationale Sprache, als Sound von Aufbruch, Freiheit und Kooperation über – nationale und musikalische – Grenzen hinweg. Er prägte die deutsche und europäische Jazz-Landschaft wie wenige andere neben ihm. Der Erwerb seines vielfältigen Nachlasses war daher für das Land von großer Bedeutung und wurde entsprechend gefördert. Er bildet nun nicht nur die Basis für diese Ausstellung, sondern zeigt auch, dass die Beschäftigung mit dieser eindrucksvollen Künstlerpersönlichkeit auch heute noch von großer Bedeutung ist. Wolfgang Dauners Strahlkraft hält an.“ Zur Ausstellung gibt es Führungen und ein Begleitprogramm.
Weiterführende Links
„Wolfgang Dauner. Jazz et cetera“






