Ingrid Jensen

Landings

Newvelle/newvellerecords.bandcamp.com

Ingrid Jensen – Landings (Cover)Erstmals auf Vinyl ist das Debütalbum von Ingrid Jensens Formation Landings zu haben, Anlass ist das zehnjährige Bestehen des Newvelle-Labels. Die kanadische Trompeterin vereinigte in ihrem Quartett damals den Organisten Gary Versace, den Gitarristen Marvin Sewell und den Schlagzeuger Jon Wikan, auf seinem legendären Song „Amsterdam After Dark“ kommt der nicht minder legendäre Tenorsaxofonist George Coleman (einst ein Liebling von Miles Davis) hinzu. Die farbige und kontrastreiche Musik, die Jensen auf „Landings“ spielt, hat ihren Mitstreitern genauso viel zu verdanken wie der Bandleaderin. Versace legt oftmals die harmonischen Grundlagen, auf denen Jensen und Sewell sich austoben dürfen, er spielt aber auch packende Soli. Und Sewell, der schon in Bands von Hochkarätern wie Cassandra Wilson, Jack DeJohnette und Charles Lloyd eine wichtige Rolle gespielt hat, ist auch auf „Landings“ „one of a kind“.

Text
Rolf Thomas
, Jazz thing 162

Veröffentlicht am unter Reviews

jazzahead! 2026