Maciej Obara QuartetMaciej Obara QuartetDas diesjährige Motto des „BMW Welt Jazz Awards“ hieß „Saxophone World“. Nach sechs Matineekonzerten sind das Maciej Obara Quartet aus Polen und das Rudresh Mahanthappa Quintet aus den USA in das Finale am 4. Mai in München gekommen, wo sich dann der polnische Altsaxofonist gegen seinen indo-amerikanischen Instrumentalkollegen durchsetzen konnte. „Mahanthappas stimmige und wuchtige Kombination aus Bebop und Modern Jazz mit indischen Elementen bis hin zum Rock hat die Jury begeistert“, so die Begründung der Jury: „Aber absolut hingerissen war sie von der enormen Amplitude der Emotion, der Dynamik und Ausdrucksmöglichkeiten, mit denen Obara und sein Quartett überraschte. Ebenso faszinierte die Schwerelosigkeit seines Tons, die Kraft seiner Kompositionen und die Spontaneität seiner von filigraner Lyrik bis entfesselter Power reichenden Bandimprovisationen.“

„Beide Bands haben das Motto emotional und leidenschaftlich interpretiert. Ich gratuliere dem Sieger Maciaj Obara Quintet herzlich zu dem Award. Die Sprache ‚Jazz‘ ist multikulturell und verbindet Menschen über Kontinente hinweg. Diese Kraft der Musik war heute auf eindrucksvolle Weise im Auditorium der BMW Welt zu spüren. Das wohl signifikanteste Instrument der Jazzmusik wurde im Rahmen des diesjährigen BMW Welt Jazz Awards gebührend gefeiert und ich freue mich auf die kommenden Jahre. 2020 wird der Award erstmalig an Abendterminen unter dem Motto ,The Melody at Night‘ stattfinden“, so Dr. Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands der BMW AG. Der erstplatzierte Obara bekam einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro, der zweitplatzierte Mahanthappa einen mit 5.000 Euro übereicht.

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„BMW Welt Jazz Award“

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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