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Mit Oratorium in Berlin: Etta ScolloEtta Scollo

Die sizilianische Sängerin Etta Scollo war schon immer für ihre stil- und epochengreifende Arbeit sowie ihre interdisziplinären Ansätze bekannt. Anfang Februar wagt sie sich nun im Berliner Kulturzentrum Radialsystem V wiederum an einen außergewöhnlichen Stoff: Zusammen mit den Librettisten Paolo Di Stefano und Leonardo De Colle hat sie die Bergbaukatastrophe, die sich am 8. August 1956 im belgischen Marcinelle ereignet hat und bei der 126 italienische Gastarbeiter ums Leben kamen, zu einem Oratorium geformt.

Scollo hat sich mit der Akribie einer Forscherin in die Ereignisse versenkt, Prozessakten studiert, Aussagen von Überlebenden und Angehörigen integriert. Eine zentrale Rolle in „La Catastròfa: Oratorium für Marcinelle“ nimmt der Sprecher Udo Samel ein, um Scollos Gitarre und Gesang herum agieren die Akkordeonistin Cathrin Pfeifer, Cellistin Susanne Paul und der Coro Acanto aus Bologna. Durch Projektion von Originalbildern des Geschehens wird zusätzliche Tiefenschärfe erreicht. Scollos „La Catastròfa“ kommt am 5. Februar im Radialsystem V zur Aufführung.

Weiterführende Links
Radialsystem V

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
Francesco Francaviglia

Veröffentlicht am unter News
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