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Hayden ChisholmSWR Jazzpreis für Hayden Chisholm

13 CDs. So viele hat Hayden Chisholm in seine Box „13 Views Of The Heart’s Cargo“ gesteckt, die Ende Januar in limitierter Auflage erschienen ist. Auf den ersten Blick mag diese Zahl vermessen klingen, für einen Musiker wie Chisholm, der gerade einmal 37 Jahre alt ist. Aber „13 Views Of The Heart’s Cargo“ macht tatsächlich Sinn: „Diese Box ist das Ergebnis von mehreren Jahren Arbeit. Sie dokumentiert wichtige musikalische Ereignisse und Zusammenarbeiten seit 2002“, schreibt der Saxofonist, Klarinettist, Komponist und Bandleader im Booklet: „Warum 13? 13 ist schon immer meine Glückszahl gewesen. Als ich die Schönheit des 13. Obertons entdeckte, wurde diese Zahl lebendig für mich. Deshalb basiert die erste CD in der Box, ,Love In Numbers‘, auf diesem Intervall – auch als akustischer Hinweis auf die Fibonacci-Folge.“ Zudem steckt in der Box Chisholms unter anderem auch großartiges Trio mit dem Bassisten Matt Penman und dem Drummer Jochen Rückert, seine Zusammenarbeit mit der Portugiesin Lula Pena, sein Duo mit dem Pianisten Simon Nabatov oder das Saxofon-„Solo“-Stück „The Well Tempered Sruti Box“. Die CD-Box hat Chisholm als „Gesamt-Kunstwerk“ konzipiert: Neben der Musik hat er auch die Gestaltung mit Kalligrafien verantwortet und die Liner-Notes geschrieben.

„13 Views Of The Heart’s Cargo“ ist dann auch einer der Gründe, warum Chisholm mit dem „SWR Jazzpreis“ 2013 ausgezeichnet wird. „Mit mikrotonaler Dichte und dezenter Expressivität hat der gebürtige Neuseeländer vor allem auf dem Altsaxofon zu einer unverwechselbaren und höchst originellen Ausdrucksweise gefunden“, so die Jury unter Vorsitz der SWR2-Jazzredakteurin Julia Neupert. „Der in Köln und Berlin lebende Musiker überzeugt gleichermaßen durch seine visionäre künstlerische Haltung, die in einem umfassenden konzeptionellen Denken zum Ausdruck kommt. Chisholm ist nicht nur Partner des Posaunisten Nils Wogram oder des Pianisten Simon Nabatov, sondern ein wahrhafter Kosmopolit, der sich mit asiatischen Musikern ebenso versteht wie mit Elektronikern.“ Über 15.000 Euro darf sich Chisholm freuen, soviel ist der „SWR Jazzpreis“ wert. Preisverleihung und Preisträgerkonzert finden im Oktober in Ludwigshafen während des Festivals Enjoy Jazz statt.

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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