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Charlie HadenGrammy für's Lebenswerk: Charlie HadenDie Nominierungen für die „Grammy“-Verleihungen am 10. Februar im Staples Center in Los Angeles wurden vor kurzem bekannt gegeben. In den fünf Jazz-Kategorien gibt es wenig Überraschendes. In „Best Jazz Instrumental Album“ ebenso wie in „Best Improvised Jazz Solo“ wird Chick Corea gleich zweimal genannt: für sein Album „Hot House“ mit dem Vibrafonisten Gary Burton und für seine CD „Alice In Wonderland“ (beide: Concord/Universal). Esperanza Spalding ist mit ihrer CD „Radio Music Society“ (Concord/Universal) in der Kategorie „Best Vocal Jazz Album“ gelistet, neben Alben wie zum Beispiel „1619 Broadway: The Brill Building Project“ (Concord/Universal) von Kurt Elling und „Live“ (Concord/Universal) von Al Jarreau mit dem holländischen Metropol Orkest. Eine zumindest kleine Überraschung gibt es dann doch: In „Best Large Jazz Album“ ist die CD Centennial: Newly Discovered Works Of Gil Evans“ (ArtistShare) gelistet, auf der der junge Arrangeur Ryan Truesdell seine von ihm entdeckten, bis dato unaufgeführten Gil-Evans-Stücke präsentiert. Einen Auszug daraus wird Truesdell übrigens beim WDR 3 Jazzfest in Köln am 31. Januar mit dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra aufführen.

Eine besondere Ehre wird dem Bassisten Charlie Haden zuteil, der mit einem „Grammy“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. „Der dreimalige ,Grammy‘-Gewinner Charlie Haden ist ein ganz und gar amerikanischer Jazzmusiker, der für seine lyrischen Linien ebenso berühmt ist wie für seine Fähigkeit, die Rolle als begleitender Bassist auszufüllen“, heißt es in der Begründung. „In den fünf Jahrzehnten seiner Karriere hat Haden mehrmals das harmonische Konzept des Bassspiels revolutioniert und so unterschiedliche Genres abgedeckt wie Free Jazz, portugiesichen Fado und klassischen Country.“ Ebenfalls je einen „Grammy“ fürs Lebenswerk bekommen die Singer/Songwriterin Carole King und posthum der kürzlich verstorbene Sitar-Virtuose Ravi Shankar.

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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