ELBJAZZ 2018

Cyminologycreole-Gewinner-Band 2011: CyminologyAus den Wettbewerbskonzerten des creole-Bundesfinales, das vom 19. bis 21. Mai im Berliner Huxleys Neue Welt stattfand, hat die sechsköpfige Fachjury folgende drei Gewinner bestimmt, die ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro erhalten. Für das „kunstvolle Ensemblespiel, für die spannungsreiche Präzision und für die starke Bühnenpräsenz“ wurden Kapversaz aus NRW belohnt. Das Quartett präsentiert mit der Hirtenflöte Kaval, Rahmen- und Vasentrommel sowie der Saz-Laute anatolische Musik in neuen Gewändern.

Ebenfalls zu den glücklichen Siegerbands zählt unser „Jazz thing Next Generation“-Act aus 2005, die mittlerweile durch ECM-Veröffentlichungen international etablierte Band Cyminology, bei der kammermusikalischer, zeitgenössischer Jazz auf persische Lyrik trifft und die von den großen Dichtern Hafis und Rumi, aber auch den aktuellen Entwicklungen im Iran beeinflusst ist. Hier honorierten die Juroren „souveränes Zusammenspiel, kluge, einfühlsame, detailreiche Kompositionen und perfekte, aber auch berührende Darstellung. Schließlich kann sich auch das Kellerkommando mit dem creole-Preis schmücken, „für die wundervoll dreckige Bühnenshow, für die hochvirtuose und gnadenlos romantische Darstellung.“ Die Bamberger bringen fränkische Volksmusik, Folklore anderer Länder, HipHop und russischen Straßenrap zusammen.

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
Kai von Rabenau/ECM

Veröffentlicht am unter News
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