das Zeitschriftenmachen hat zuweilen gewisse Parallelen zum Jazz: Man weiß am Anfang nie so ganz genau, wie sich etwas entwickelt. So war nicht abzusehen, dass aus dem begrenzten Projekt American Jazz Heroes eine mehrjährige, mittlerweile in die zweite Staffel gegangene Serie mit Buchpublikation und begleitenden Ausstellungen werden würde.

Editorial #107 (Grafik: Swantje Hinrichsen)Und auch unsere Reihe European Jazz Legends schlägt nun einen neuen, zunächst nicht geplanten Weg ein: Vorerst einmalig wird sie am 28. Februar 2015 im Rahmen der WDR 3/Ö1 Jazznacht die Bühne des Theaters in Gütersloh entern: Einer der Protagonisten unseres Heftes, Dieter Glawischnig, wird u.a. erstmals öffentlich mit seinem Sohn Hans Glawischnig auftreten. Und unser (aus Funk und Fernsehen bekannter) Autor Götz Bühler wird als Moderator agieren und eine Gesprächsrunde leiten. Mehr zu Dieter Glawischnig und auch zu dem Konzert Im Heft ab Seite 56.

Schon etabliert hat sich unsere Reihe „Jazz thing at the Club“: Weiter geht es am 22. April mit Electric Wire Hustle aus Neuseeland – ihr Album „Love Can Prevail“ wurde in Ausgabe 105 von Michael Rütten hoch gelobt.

Wie in jedem ersten Heft im Jahr spiegeln die Mitarbeitercharts die Vielfalt unserer Autoren-Geschmäcker zwischen Mainstream & Modern Jazz, Soul, Free Jazz, Elektronik und Avantgarde-Pop wider. An der Spitze steht eine Platte, auf die sich auch international viele Jazzkritiker einigen konnten: Michael Wollnys „Weltentraum“.

Den Titel ziert mit Bobby Hutcherson einmal mehr ein „American Jazz Hero“: Mit 75 ist er aktiver denn je, wie sein aktuelles Album auf Blue Note Records beweist – und in bester Plauderlaune, wie die Geschichte von Arne Reimer ab Seite 42 zeigt.

Viel Freude mit dem neuen Jazz thing!!

Axel Stinshoff

Chefredakteur Jazz thing & Blue Rhythm

Text
Axel Stinshoff

Veröffentlicht am unter 107, Heft
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