Österreich: Jazzpreis-Gewinner:innen 2026

Vergangene Woche wurden die Gewinner:innen der dritten Ausgabe dieses Jazzpreises bekannt gegeben. „Best Newcomer“ ist nach Meinung der Jury der Salzburger Trompeter Lorenz Widauer, der mit der exzellenten Beherrschung seines Instruments ebenso überzeugt wie mit der stilistischen Vielfalt seiner Bandprojekte. „Best Album“ ist wiederum „Wanting Machine II“ des Wiener Gitarristen Peter Rom, der darauf seine Vorstellung einer Klangfarbenmelodie mit Elementen der afroamerikanischen Jazztradition mischt. „Best Live Act“ ist das Trio Mel*E, das sich mit kreativer Kraft den Herausforderungen der Zeit stellt und sich von der Energie des Protests inspirieren lässt.
Der „High Impact Award“ geht diesmal an den 1943 in Wien geborenen Trompeter und Komponisten Michael Mantler, der 1962 in die USA ging, wo er zuerst am Berklee College Of Music studierte, bevor er später unter anderem mit Carla Bley spielte und Co-Gründer der New Yorker Jazz Composer’s Guild war. In letzter Zeit hat er für verschieden große Besetzungen in Europa komponiert und an einer Synthese von Lyrik und Musik gearbeitet. Preisverleihungen und Preisträger:innenkonzerte finden am 28. November im Dom im Berg in Graz statt.
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Österreichischer Jazzpreis





