Genevieve ArtadiGleich das Grand Opening zur jazzhead! 2026 am Abend vom 22. April setzt die Pace für die diesjährige Ausgabe der Konzerte dieser Bremer Messe mit Acts aus dem Partnerland Schweden. Das gefeierte Duo KNOWER mit Sängerin Genevieve Artadi und Schlagzeuger Louis Cole aus Los Angeles wird mit der schwedischen Norbotten Big Band sicherlich die Bühne in Brand setzen. Nicht wenige kommen sowieso wegen solcher Erlebnisse auf die jazzahead! nach Bremen, die diesmal bis einschließlich 25. April stattfindet. Kurze Showcase-Konzerte gibt es auch diesmal wieder zuhauf – mit Bands aus dem Partnerland Schweden, aber auch aus Deutschland, Europa und dem Rest der Welt, wie zum Beispiel dem Britta Virves Trio oder dem Joel Lyssarides Trio, dem Quartett Crutches oder Richard Kochs Rays Of Light, dem Sharon Mansur Trio oder dem Sidney Mavundla Quartet, Jure Pukl – Analog AI, dem Trio KNOBIL um die Bassistin Louise Knobil oder dem Quartett N∆BOU um die Posaunistin Nabou Claerhout. Und zum ersten Mal werden zwei Clubnights während der jazzahead! ausgetragen: am 24. April in Bremen und am Tag drauf in Bremerhaven.
Aber die jazzahead! ist nicht nur ein Musikfestival. Für das Fachpublikum fast von größerem Interesse sind die Veranstaltungen drum herum, die wichtige Themen unserer Zeit verhandeln und Antworten auf Fragen zu finden suchen – wie zum Beispiel nach den Gefahren und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz oder optimalen Bedingungen von Konzerttouren auf dem Kontinent. So gibt zum Beispiel Katherine McVicker den Workshop „Anyone Can Book A Gig: Demystifying The Booking Process“, zudem wird die Arbeit der Plattform „Voice For Jazz Musicians In Europe“ vorgestellt. Außerdem sprechen die US-amerikanischen PR-Experten Lydia Liebman und Matt Merewitz über „Jazz From Europe – An American Perspective“ und die Macher von CooProg stellen ihre Open-Source-Plattform vor, während die Labelchefs von UNIT Records aus der Schweiz, die beiden Bassisten Luca Sisera und Andreas Waelti, über „European Jazz In Motion“ referieren.