Berlin: Strom Festival

Für den gereiften Geschmack stehen die hochauflösenden Ambient-Kompositionen des mexikanischen Producers Murcof, der in Zusammenarbeit mit dem visuellen Künstler Sergi Palau auch optischen Genuss verspricht, oder auch das Portfolio von Gitarrist Fennesz, der mit dem Dirigenten Oscar Jockel und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und der Karajan-Akademie ebenfalls Großes im Schilde führt. DJs wie die Berliner Szene-Patin Ellen Alien und der portugiesische Batida-Innovator Marfox versprechen dagegen eher rohe Energie und spielen im dafür geeigneten Foyer, wo auch die Installation „Jamming“ von Nevin Aladağ zu sehen und zu hören ist. Die aufwendigeren Konzerte und Soundcapes finden dagegen im bestuhlten Saal statt, dessen nach wie vor beeindruckenden Akustik, wie stets bei solchen raren Anlässen, mit ordentlich Stromverstärkung auf die Probe gestellt wird. Ohrstöpsel zum Gehörschutz werden im Foyer bereitgestellt. Vor Stroboskop-Lichteffekten wird im Programm ebenfalls gewarnt.
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Strom Festival





