Whack! Wham! BAM! Im Knallerwort „BAM“ verbergen sich die Anfangsbuchstaben der Nachnamen von Matthias Bublath (Orgel), Freddy Andrej (Tuba) und Guido May (Drums). Diese drei, ergänzt durch Maxi Nachtmann an der Gitarre, produzieren als BAM heftige, tanzbare, kunstvolle „schwarze“ Grooves zwischen Orgel-Soul und New-Orleans-Funk. May, der Initiator der Band, begleitete einst auch Pee Wee Ellis und Fred Wesley und pusht nun also mit seinem Drum-Groove den Saxofonisten Craig Handy. Der gehörte in den 1990er-Jahren zu den viel diskutierten Young Lions der Szene – im Film „Kansas City“ übernahm Handy damals die „Rolle“ von Coleman Hawkins. „First Encounter“ bietet das einschlägige Soul-Groove-Repertoire – Stücke von James Brown, Pee Wee Ellis, Jimmy Smith – sowie einige „funky“ Originals der Bandmitglieder. Die Themen sind teils etwas unterkomplex, aber der Rhythmus geht gut in Bauch und Beine. Dabei kommen die interessantesten Improvisationen definitiv von Matthias Bublath an der Hammond B3.
Text
Hans-Jürgen Schaal
Ausgabe
, Jazz thing 161
Veröffentlicht am 22. Jan 2026 um 07:56 Uhr unter Reviews
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