Jazzfestival Saalfelden: Erste Namen

Yvonne MorielYvonne MorielEs ist gute Tradition beim Jazzfestival Saalfelden, dass das Eröffnungskonzert auf der Mainstage im Kongresszentrum der Auftragskomposition eines Musikers oder einer Musikerin aus Österreich vorbehalten ist. Natürlich auch in diesem Jahr, wenn diese Stadt im Salzburger Land unterhalb des Steinernen Meers vom 20. bis 23. August wieder Schauplatz sein wird für aktuelle, improvisierte Musik aus aller Welt. Die Wahl fiel diesmal auf die junge Saxofonistin Yvonne Moriel, die 2024 mit dem Österreichischen Jazzpreis ausgezeichnet wurde. Moriel gehört einer jungen Generation von Improvisationskünstler/-innen an, die Jazz mit Elektronik mischt und einer Fusion aus analogen Sounds und digitalen Texturen Vorschub leistet; einer Musik, die pulsiert, atmet und sich dabei beständig zu verändern scheint.

Zwei weitere Namen von Acts aus dem diesjährigen Programm wurden als Teaser für das diesjährige Jazzfestival Saalfelden auch noch genannt. Am dritten Augustwochenende wird das Chicago Underground Duo nach Saalfelden kommen. Besetzt mit den beiden Avantgardisten Rob Mazurek (Trompete, Kornett) und Chad Taylor (Drums) bringt es die Improvisationsmusik des aktuellen Albums „Hyperglyph“ mit – als imposante Mixtur aus frei improvisierten Trompeten-Schlagzeug-Duetten, elektroakustischen Grooves und meditativen Momenten. Und mit dem Quartett Yeah NO kommt eine weitere wegweisende Band der US-amerikanischen Improv-Szene ins Kongresszentrum. Besetzt mit Chris Speed (Saxofon), Jim Black (Drums), Skúli Sverrisson (Bass) und Cuong Vu (Trompete) führt Yeah NO seit den 1990er-Jahren Jazz mit Einflüssen aus Rock, osteuropäischer Folklore und Minimal Music zusammen. Das komplette Programm vom 46. Jazzfestival Saalfelden wird am 27. Mai bekannt gegeben.

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Jazzfestival Saalfelden

Text
Martin Laurentius
Foto
Alex Gotter

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