Hessischer Jazzpreis: John Schröder

Seit 1991 vergibt das Land Hessen seinen mit mittlerweile 10.000 Euro dotierten „Hessischen Jazzpreis“. Preisträger/-innen waren zuletzt der Pianist Christof Sänger 2021, der Vibrafonist Christopher Dell 2022 und die Saxofonistin Corinna Danzer 2023. In diesem Jahr ist die Wahl auf den Gitarristen Schröder gefallen. „Stets ist John Schröders Spielweise von hoher Dichte geprägt. Virtuosität ist dabei nie Selbstzweck, sondern Teil einer besonderen musikalischen Aussage. Egal auf welchem Instrument – die Tiefenschärfe seines Spiels besticht in Melodik, Harmonik und Rhythmik gleichermaßen“, heißt es in der Begründung der Jury. „Seine überragende Musikalität nutzt Schröder in all den unterschiedlichen Besetzungen, um Assoziationsräume zu schaffen, in denen seine Kollegen ideal agieren können. Schröder ist ein musikalisches Chamäleon, das sich tarnt, um seine Umgebung umso mehr wirken zu lassen. Seine Stärke ist das Changieren zwischen Mittelpunkt und Hintergrund, das Beseitigen von Inkonsistenzen, das Ermöglichen von Kreativität durch Zurückstellung von persönlichem künstlerischem Ehrgeiz im Dienst des Ganzen.“ Preisverleihung und Preisträgerkonzert finden im Rahmen des Hessischen Jazzpodiums zum Jahresende in der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst statt, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
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„Hessischer Jazzpreis“






