Burghausen: European Young Artists' Jazz Award

Simone LocarniSimone LocarniZum 14. Mal eröffnet das Finale vom „European Young Artists‘ Jazz Award“ die Internationale Jazzwoche Burghausen. Für diesen Konzertabend am 12. März hat man vier Bands und einen Solisten aus Europa eingeladen, die allesamt um ein Preisgeld von 2.000 für den Dritt-, 3.000 für den Zweit- und 5.000 Euro für den Erstplatzierten spielen. Zudem bekommt der Gewinner auch noch zwei Konzerte oben drauf. Zum einen eröffnet dieser in der Wackerhalle den zweiten Festivaltag vor dem Ron Carter Foursight Quartet, zum anderen tritt er zu einem späteren Zeitpunkt im neuen Münchner Kulturzentrum Bergson auf. Für den Wettbewerb wurden dieses Jahr die Tamás Jurisits Group aus Ungarn, das Loek van den Berg Quintet aus den Niederlanden, das Horntet aus Polen und das Bliss Quintet aus Norwegen sowie der italienische Pianist Simone Locarni ausgewählt. Am Schluss des Finalabends kommt die Jury mit dem BR-Jazzredakteur Roland Spiegel, den beiden auch für Jazz thing schreibenden Autoren Ralf Dombrowski und Reinhard Köchl, der Pianistin Johanna Summer und dem Vorjahresgewinner, Bassist Nils Kugelmann, zusammen, um über die Gewinner des „European Young Artists‘ Jazz Award“ 2024 zu entscheiden.

Und auch sonst sind wieder einige Highlights im Programm der Jazzwoche zu entdecken, die bis 17. März zum 53. Mal die oberbayrische Stadt an der deutsch-österreichischen Grenze in ein wahres Jazz-Mekka verwandeln will. Neben dem Konzert mit dem US-Amerikaner Carter gibt es auch noch Auftritte mit Christian Muthspiels Orjazztra Vienna, dem Schweizer Posaunisten Samuel Blaser, der mit dem britischen Saxofonisten Soweto Kinch nach Burghausen kommt, der Kölner A-cappella-Gruppe Of Cabbages And Kings und der Monika Roscher Bigband sowie am Schlusstag unter der Überschrift „Next In Jazz“ mit Phalanx, dem Quartett um die zuletzt so gefeierte, junge Britin Emma Rawicz am Saxofon und der Münchner Frauen-Avant-Pop-Gruppe SiEA. Dann ist auch noch ein Blues-Nachmittag auf dem Programm, zudem kann man am Samstag die lange Jazznight in der Burghauser Altstadt besuchen und geht zum sonntäglichen Jazz-Frühschoppen mit den Dixie Bones – und das Joe Webb Trio beschließt mit „Late Night Sessions“ im Jazzkeller jeden der Festivaltage.

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Internationale Jazzwoche Burghausen

Text
Martin Laurentius

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Deutscher Jazzpreis 2024