JazzNights: Wolfgang Haffner's Dreamband

Wolfgang HaffnerWolfgang HaffnerEigentlich ist Wolfgang Haffner kein Frontmann. Der Nürnberger Schlagzeuger mag viel lieber im Hintergrund die Strippen ziehen. „Eine Band, die gut klingt, hat immer einen guten Schlagzeuger“, ist Haffner überzeugt. Seine Karriere begann er mit 18, als ihn Albert Mangelsdorff in seine Band holte, es folgte der Job mit Klaus Doldinger’s Passport, wo er elf Jahre lang mehr als nur den Takt vorgab. Darüber hinaus arbeitete er unter anderem mit Chaka Khan, Nightmares On Wax, Al Jarreau oder Die Fantastischen Vier, Michael Wollny, Pat Metheny, Jan Garbarek oder Hildegard Knef. Zudem gibt es 16 Alben unter eigenem Namen, die Haffner in seiner fast 40 Jahre dauernden Karriere veröffentlicht hat.

Mit seiner Dreamband schlägt Haffner ein weiteres Kapitel auf. Aus den USA, Schweden und Deutschland kommen dafür die Musiker zusammen. Alle sind sie gute Bekannte, wenn nicht sogar Freunde von Haffner. Das trifft auf den mittlerweile 75 Jahre alten Trompeter Randy Brecker, in dessen mit Bruder Michael Brecker geleiteten Band Brecker Brothers der Drummer auch gespielt hatte, ebenso zu wie auf den Saxofonisten Bill Evans, in dessen Spykillers Haffner am Schlagzeug sitzt. Der junge Organist und Keyboarder Simon Oslender ist der Junior in dieser Runde, der Vibrafonist Christopher Dell und der Bassist Thomas Stieger komplettieren das aufregende Line-up. Vom 5. bis 19. November ist der Schlagzeuger mit seiner Dreamband auf Konzertreise durch Deutschland – unter anderem in der Meistersingerhalle in Nürnberg (7. November), in der Alten Oper in Frankfurt (8. November), im Konzerthaus in Dortmund (17. November) und in der Glocke in Bremen (19. November). Alle Termine gibt es auf der „JazzNights“-Site im Internet.

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„JazzNights“

Text
Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas

Foto
Antje Wiech

Veröffentlicht am unter News