Allianz der Freien Künste: Nachbesserung

Allianz der freien KünsteAllianz der freien KünsteDie 19 in der Allianz der Freien Künste, der auch die Deutsche Jazzunion angehört, organisierten Bundesverbände fordern eine ernstzunehmende Nachbesserung bei den Maßnahmen der Bundesregierung, die sich speziell an die Gruppe der Soloselbstständigen richten. Die haben erstmalig die Möglichkeit, eine pauschale Wirtschaftshilfe des Bundes für den Zeitraum von sieben Monaten als Zuschuss in Anspruch zu nehmen.

Die in Aussicht gestellten Hilfen seien allerdings kein Ersatz für den Unternehmer*innenlohn, kritisiert die Allianz. Angesichts der prekären Einkommenssituation der Betroffenen ist die beschlossene Pauschale in Höhe von 25 Prozent des durchschnittlichen monatlichen Umsatzes viel zu niedrig und führt in den Künsten zu Mini-Zuschüssen. Die Allianz der Freien Künste fordert daher die Erhöhung des in Aussicht gestellten Pauschalbetrags auf mindestens 1.180 Euro sowie eine Verlängerung der Novemberhilfen bis zum 31. Dezember. Zudem plädiert sie für „eine ernstzunehmende Einbeziehung der Branchen- und Fachverbände auf Bundesebene bei der Ausgestaltung von Hilfs- und Fördermaßnahmen“.

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Allianz der Freien Künste

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas

Veröffentlicht am unter News