MasaaMasaaMit einer neuen Konzertreihe tritt das Museum für Islamische Kunst im Pergamon-Museum Berlin während der Sommermonate auf den Plan. Vom 13. Juni bis zum 26. September wird dort eine transkulturelle Plattform unter dem Titel „Mschatta Lounge“ in Kooperation mit Piranha Arts zu Gast sein. Fürs stilistisch breit gefächerte Programm sind Musiker eingeladen, die von Berlin aus ihre Wurzeln auf verschiedenen Kontinenten erforschen und somit dazu beitragen, dass die Hauptstadt ein Paradebeispiel für eine vielfältige Gesellschaft ist.

Dabei sind Balkan- und Türkei-orientierte Projekte wie Bukahara oder Karmatürji unter Mitwirkung von DJ Ipek, aber auch Jazz-Acts mit orientalischer Färbung, darunter Masaa, Cyminology oder der syrische Trompeter und Duduk-Spieler Milad Khawam. Eröffnet wird die Reihe am 13. Juni mit der syrisch-amerikanischen Musikerin Dima Orsho, die mit Manfred Leuchter, Bodo Janke und Baslilus Alawad syrische und mesopotamische Musiktraditionen, insbesondere Lullabys, aufeinandertreffen lässt. Besonderheit der Serie: Die Künstler werden innerhalb des Konzertabends jeweils ein Objekt aus dem Museum musikalisch interpretieren.

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„Mschatta Lounge“

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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