Looking For Oriental JazzLooking For Oriental JazzDie Autorin Juliane Bally hat mit „Looking For Oriental Jazz“ in der Edition Pajam (Goethe & Hafis Verlag Bonn) einen Beitrag zur interkulturellen Diskussion in Deutschland vorgelegt. Porträtiert hat die Kommunikations- und Musikwissenschaftlerin hierfür sieben Bands, die dem schwammigen Begriff „Oriental Jazz“ mehr Konturen zu geben. Sie will ihn nicht als kategorischen Begriff auffassen, sondern anhand der Porträts wird „ein stilistischer und musikethnologischer Zugang gewählt, der sich durch die individuellen Perspektiven der Musiker selbst definiert.“

Vertreten ist mit dem ensemble FisFüz, dem Transorient Orchestra, Neckarganga, dem Haz‘art Trio, dem Modus Quartet, Michel Godard und dem Trio Nihaylard ein Spektrum von Künstlern, die Ansätze von türkischer, arabischer, vorderasiatischer und indischer Musik mit Jazz, Alter Musik, Rock und Electro koppeln. Die Porträts enthalten neben persönlicher Biografie und Bandhistorie auch Statements der Ausführenden – denn, so Bally: „Faire Antworten, was Oriental Jazz tatsächlich ist, können nur von den Musikern selbst gegeben werden.“

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Goethe & Hafis Verlag

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Veröffentlicht am unter News