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Tomasz StankoKurator für den NEuen Deutschen Jazzpreis Mannheim: Tomasz StankoEs waren die fünf Jahre ab 1963 mit seinem Landsmann, dem Pianisten und Komponisten Krzysztof Komeda, in denen Tomasz Stanko seinen Ruf als stilbildender Instrumentalist des Jazz aus Europa begründete. In diesen Jahren legte der 1942 im polnischen Rzeszów geborene Trompeter die Grundlagen, auf denen er sein einmaliges Spiel entwickeln konnte. Er verbindet die farbenreiche Harmonik der europäischen Musiktradition mit dem rhythmischer Drive des US-Jazz, seine Tonbildung changiert stets zwischen der expressiven Haltung seines „slawischen“ musikkulturellen Terroirs und der eloquenten Phrasierung der afroamerikanischen Jazzmusiker. Nachdem Stanko über viele Jahre mit dem Marcin Wasilewski Trio zusammengearbeitet hatte, hat der Trompeter nun  New York als zweiten Wohnsitz auserkoren und mit David Virelles (Piano), Thomas Morgan (Bass) und Gerald Cleaver (Schlagzeug) ein amerikanisches Quartett zusammengestellt, mit dem er seine Vorstellung einer intuitiven Improvisationsmusik konsequent fortführt.

Die Macher der IG Jazz Rhein-Neckar haben schon immer ein glückliches Händchen gezeigt, wenn es darum ging, einen adäquaten Kurator zu finden, der die drei Finalisten für den jährlich im März in der Mannheimer Alten Feuerwache ausgespielten „Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim“ ins Rennen schickt. Ihre Wahl für die neunte Ausgabe dieses Preises ist eben auf Tomasz Stanko gefallen. Eine Vorjury sucht nun im November aus den eingeschickten Bewerbungen rund zehn Acts aus Deutschland aus, die Stanko begutachten muss, um sich für drei Bands zu entscheiden, die am 15. März gegeneinander antreten und um das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro spielen. Das Besondere des „Neuen Deutschen Jazzpreises Mannheim“ ist jedoch, dass das Publikum direkt im Anschluss an die Finalkonzerte über den Gewinner abstimmt. Ach ja: Am Vorabend des Finales wird Stanko mit einem Konzert das Jazzpreis-Wochenende in Mannheim einläuten.

Weiterführende Links:
„Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim“

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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