3: Lovebird Festival in Düsseldorf

Alexander RueßAlexander RueßWenn man eine Vogelart, den Lovebird (Deutsch: Turteltaube), im Festivalnamen hat, kann man etwas Ornithologisches ins Programm nehmen. Das haben sich wohl auch die Macher/-innen des Lovebird Festivals in Düsseldorf gedacht und bieten am diesjährigen Festival-Schlussnachmittag, dem 7. Juni, unter dem Motto „Vogelgezwitscher & Festivalflair? Yes, please!“ einen geführten Vogelspaziergang durch den Hofgarten an. Zum dritten Mal bespielt das Festival 2026 die NRW-Landeshauptstadt. Und auch diesmal hat man vom 4. bis 7. Juni ein Programm zusammengestellt, das Jazz ins Zentrum stellt, aber auch neugierig macht auf das, was in HipHop, Electro, Indie, Funk und Soul los ist.

Schon Tradition sind unsere „Jazz thing Next Generation“-Bands im Programm – diesmal mit dem Gitarristen Alexander Rueß aus Berlin und dem in Basel lebenden Schlagzeuger David Giesel, die beide die Musik ihrer Debütalben beim Festival vorstellen. Der Auftritt der Sängerin Johanna Schneider, die vor gut zehn Jahren ihr Debüt veröffentlichte, im Duo mit der Pianistin Laia Genc steht wiederum für die Erfolgsgeschichte unserer Nachwuchsreihe. Tradition sind auch die Preisträgerkonzerte vom Sparda Jazz Award. Die diesjährigen Gewinner/-innen sind noch nicht bekannt, doch unter anderem mit dem Quartett des Saxofonisten Jan Prax ist einer der Sparda-Jazzalumni mit im Programm.

Bassist Nils Kugelmann kommt mit seinem Trio nach Düsseldorf, Schlagzeuger Diego Piñera bringt sein Quartett Odd Wisdom mit, und Julian (Trompete) und Roman Wasserfuhr (Piano) treffen auf den Cellisten Jörg Brinkmann. Das Marcus Schinkel Trio hat sich mit dem US-amerikanischen Saxofonisten Ernie Watts verstärkt, während Pianistin Johanna Summer mit ihrem Instrumentalkollegen Malakoff Kowalski einen Bogen schlägt zwischen Jazzpiano amerikanischer Prägung, europäischer Klavierliteratur und Allen Ginsbergs Poetry, der in Berlin lebende Australier Ziggy Zeitgeist (Drums) den Jazz vom Kopf auf die Füße stellt und Singer-Songwriterin Nneka auf einen emotionalen Mix aus Neo-Soul, Afrobeats und Jazz setzt. Das komplette Programm und alle Infos finden sich auf der Site vom Lovebird Festival.

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Lovebird Festival

Text
Martin Laurentius
Foto
Christoph Bombart

Veröffentlicht am unter News

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