6: Deutscher Jazzpreis

Deutscher JazzpreisDeutscher JazzpreisMit seiner sechsten Ausgabe kehrt der Deutsche Jazzpreis nach Bremen zurück, wo er am Schlussabend der jazzahead, die vom 22. bis 25. April stattfindet, in 22 Kategorien vergeben wird. Gerade wurde mit dem Moses Yoofee Trio der erste Live-Act bekannt gegeben, weitere sollen noch in den kommenden Wochen folgen. Zudem benannte man in der Pressemitteilung eine Änderung beim Moderatorentandem. Neben dem bewährten Götz Bühler, der für Kontinuität auf der Bühne sorgt, moderiert erstmals Thelma Buabeng die Preisverleihung. Sie ist Journalistin, Schauspielerin und Moderatorin und beschäftigt sich mit kulturellen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Buabeng bringt Erfahrungen aus unterschiedlichen medialen Kontexten mit ein und erweitert die Gala-Moderation um eine neue Perspektive.

„Jazz ist für mich ein lebendiger Ausdruck dessen, wie wir heute zusammenkommen, zuhören und erzählen“, sagt Buabeng. „Der Deutsche Jazzpreis macht diese vielfältigen Stimmen sichtbar und bietet Raum für Perspektiven, die hörbar und erlebbar sind. Genau diese Offenheit und Vielfalt machen den Abend für mich besonders.“ Und Bühler fügt hinzu: „Jazz braucht die Freiheit, sich immer wieder neu zu erfinden. Der Deutsche Jazzpreis würdigt diese traditionsreiche Wandlungsliebe einer der spannendsten Musikformen unserer Zeit, ihren Spirit der Gemeinsamkeit, Erneuerung und Improvisation – und vor allem die Menschen, die ihn leben. Der Preis bildet ab, was Jazz sein kann und zeigt damit auch, was Jazz im Hier und Heute ist – vielfältig, innovativ, aufregend, bewegend.“

Weiterführende Links
Deutscher Jazzpreis

Text
Martin Laurentius
Foto
Robert Winter

Veröffentlicht am unter News

jazzahead! 2026