Zürich: Phonem Festival

Der Samstag beginnt um 16:00 Uhr mit drei Solo-Auftritten: Die experimentelle Akkordeonistin Emilie Škrijelj, gefolgt von Kontrabassist Ivar Roban Krizic und Kayu Nakada, der aus manipulierten Schaltkreisen eine Mischung aus Klang- und Elektroschrott-Skulpturen kreiert. Im Anschluss beginnt der theoretische Teil des Festivals mit einer Präsentation der Gärtnerin, unabhängigen Forscherin, Autorin und Klangkünstlerin Juliette Volcler und wird am nächsten Tag mit einem Talk mit Ivar Roban Krizic fortgesetzt. Das Konzertprogramm am Sonnabend beginnt mit einer sinnlich-meditativen Klanglandschaft, erzeugt von Marie Cecile Reber (live und field sampling) und Sebastian Strinning (Kontrabassklarinette & Tenorsaxofon) in quadrophonischem Sound. Dem folgt ein Auftritt des improvisierenden Duos SBATAX, in dem Schlagzeuger Antonin Gerbal und Tenorsaxofonist Bertrand Denzler Flows und Patterns erforschen und zu asymetrischen Zyklen und Loops finden.
Am Sonntagmorgen können sich Frühaufsteher in einem Workshop von Škrijelj in die erweiterten Klangmöglichkeiten ihres „Surrounded Accordeon“ einführen lassen, mit dem sie am Vortag auf der Bühne stand. Die Konzerte am Sonntagabend beginnen mit einem Dialog zwischen Anna Frey (Spoken Word) und Florian Stoffner (Gitarre). Unter dem Titel „first meetings“ begegnen einander anschließend erstmals Elena Kakaliagou (Waldhorn) und Joana Aderi (Stimme, Laptop, Electronics), gefolgt vom abschließenden Konzert des Trios Omnivore, bestehend aus Vera Baumann (Stimme), Lua Junck (Electronics) und Silvan Jeger (Cello).
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