Monheim Triennale II: The Prequel

Heiner GoebbelsHeiner GoebbelsDie Monheim Triennale geht in die nächste Runde. Zyklisch jeweils über einen Zeitraum von drei Jahren werden mit „The Sound“, „The Prequel“ und „The Festival“ Klangkunstformate in Monheim am Rhein zwischen Leverkusen und Düsseldorf präsentiert. Für das kommende „The Prequel“ vom 4. bis 6. Juli 2024, die Werkstattausgabe des sich anschließenden „The Festival“ 2025 wurden jetzt vom Festivalleiter Reiner Michalke und dem Kurator/-innen-Team die 16 Künstler/-innen bekannt gegeben. Darunter sind Bekannte der ersten Triennale, wie zum Beispiel der Bassist Shahzad Ismaily, die Dudelsackspielerin Brìghde Chaimbeul, der Trompeter Peter Evans und der Multiinstrumentalist Oren Ambarchi, die in neuen Zusammenhängen bisher ungehörte Formate entwickeln werden. Das Besondere ist, dass die Musiker/-innen während der Festivaltage gemeinsam wohnen, gemeinsam essen und jederzeit gemeinsam proben können. Aus dem vergangenen Festival 2022 haben sich in Monheim Kollaborationen ergeben, die mittlerweile feste Bandprojekte geworden sind.

Neu in Monheim ist unter anderem der Altsaxofonist Darius Jones, dessen Soloalbum „Raw Demoon Alchemy (A Lone Operation)“ 2021 erschien, auf dem er Kompositionen von Georgia Anne Muldrow, Ornette Coleman, Roscoe Mitchell und Sun Ra spielte. Spannend wird auch das Aufeinandertreffen mit Heiner Goebbels, der vielen vor allem als Theaterregisseur bekannt ist. Goebbels war als Tenorsaxofonist 1976 Mitgründer des Sogenannten Linksradikalen Blasorchesters, spielte im Duo mit dem Tenoristen und Multimedia-Künstler Alfred Harth und mit diesem in der deutsch-britischen Avantgarde-Rockband Cassiber mit dem Multiinstrumentalisten Christoph Anders und dem britischen Schlagzeuger und Elektroniker Chris Cutler.

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Monheim Triennale

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Maxi Broecking
Foto
Oliver Dietze

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