Oslo World: Virtuelle Sommerfestivals

Map The WorldMap The WorldDer Konzertkalender bröckelt jeden Tag ein wenig mehr, und es ist abzusehen, dass der Weltmusik-Festivalsommer in diesem Jahr auf dem ganzen Globus mehr oder minder ausfallen wird. Das Festival Oslo World hatte dieser Tage eine Idee, wie geknickte Open-Air-Fans der Worldmusic-Sparte den sommerlichen Corona-Blues vertreiben und gleichzeitig die Festivallandschaft virtuell begehen können. Eine interaktive Weltkarte ermöglicht einen Spaziergang über Dutzende von Festivals, die teils schon abgesagt wurden, teils noch auf eine Durchführung der diesjährigen Ausgabe hoffen. Alle bilden mit etlichen anklickbaren Tracks den typischen Sound ihres Programms ab.

Mit dabei sind die großen Player wie das englische WOMAD, das katalanische Sonar oder auch das Rudolstadt Festival, aber auch viele kleinere oder unbekanntere Festivals unterschiedlichster klanglicher Couleur von Global-Pop bis Folk wie zum Beispiel das „Nyege Nyege“ in Uganda, das „Bass Camp“ in India oder das Orkney Folk Festival, die man auf diese Weise kennenlernen und sich vielleicht für einen Besuch im nächsten Sommer vormerken kann. Auch jazzige Teilnehmer wie das Togo Jazz Festival sind mit von der Partie. Die Weltkarte wird, so der Initiator Oslo World, in den nächsten Wochen mit weiteren Festivals aufgefüllt werden.

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„Map The World“

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas

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