Wien: Salam Orient

KurdophoneKurdophoneDer Pandemie trotzen möchte das Festival Salam Orient und präsentiert ab dem 9. Oktober zehn Tage lang wieder spezielle Kulturfacetten aus balkanischen und orientalischen Gefilden. Mit leicht reduziertem Musikprogramm, dafür aber einer Ausweitung auf die Nachbardisziplinen Bildende Kunst und Literatur, werden verschiedene Spielorte in Wien wie das Porgy & Bess, der Lorely-Saal oder das Theater Akzent miteinbezogen.

Damir Imamovic ist mit seiner modernen Lesart des bosnischen Blues, des Sevda zu Gast, das iranisch-österreichische Ensemble Kurdophone bringt den Nahen Osten mit Jazz und Klassik zusammen. Aus dem kurdischen Teil Syriens schlägt Salah Ammo eine Brücke nach Europa. Eine Interpretation afghanischer Volksmusik, die mit Einflüssen von Jazz und Dub bis hin zu klassischer indischer Musik und Elektronik verknüpft wird, bringt die Sängerin Eleha Sohoor mit dem Duo Kefaya auf die Bühne. Mit dem palästinensischen Oudspieler Marwan Abado schließlich wagt die pakistanisch-kanadische Künstlerin Tazeen Qayyum eine Performance zwischen Bild und Klang.

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Salam Orient

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen, Martin Laurentius & Rolf Thomas

Foto
Georg Buxhofer

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