KithfolkDie amerikanische Roots-Szene vibriert und erhält nicht zuletzt durch „Inside Llewyn Davis“, den neuen Film der Coen Brothers, noch mehr Auftrieb. Dem Trend trägt nun auch ein neues Online-Magazin Rechnung: Kithfolk präsentiert Interviews, exklusive Audio Tracks und CD-Besprechungen, berücksichtigt werden dabei sowohl aktuelle Künstler als auch Retrospektiven auf vergangene Jahrzehnte. Positiv fällt bei den Stories die in die Tiefe gehende Betrachtung auf, nur am unübersichtlichen Layout müssten die Macher noch etwas arbeiten.

Die aktuelle Ausgabe beinhaltet besipielsweise eine Geschichte über die Zusammenarbeit von Flaco Jiménez und Max Baca, ein Porträt der Bluegrass-Bilderstürmer Nickel Creek oder eine kommentierte Fotogalerie zu Folk in den 1960ern. Aber auch über den amerikanischen Tellrand wird kräftig hinausgeschaut, etwa mit so exotischen Themen wie „Cajun in China“ oder mit einem Überblick über Frauen in der zeitgenössischen russischen Szene. Zudem hat die Redaktion eine eigene Sektion für New Roots Voices aufgemacht, die Entdeckungen von der Sudanesin Alsarah bis zum neufundländischen Balladensänger Matthew Byrne anbietet.

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Kithfolk

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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