Album: Valtteri Laurell plays J Dilla

Der 2006 im Alter von nur 32 Jahren verstorbene James Dewitt Yancey (auch: Jay Dee) begann seine Karriere als Teil der Rap-Formation Slum Village. Viele seiner frühen Arbeiten erschienen auf dem Kölner Label Groove Attack, seine berühmtesten Werke, darunter die Kollaboration „Champion Sound“ (2003) mit Madlib auf dem US-Label Stones Throw. Stilbildend war sein Umgang mit dem Sample-Drumcomputer MPC 2000: Unter Umgehung der Quantisierungsfunktion entlockte er der Maschine einen beispiellosen menschlichen Faktor. Unrunde Beats, waghalsige Loops, kühn geflippte Samples und endlose Imagination wurden zu seiner persönlichen Signatur. Das T-Shirt mit dem Schriftzug „J Dilla Changed My Life“ war für eine Weile bei HipHop-Konzerten allgegenwärtig. Bis heute bereitet es jungen Musikerinnen und Musikern Freude, Dillas Tracks auf ihre eigene Instrumental-Besetzung zurück zu übersetzen. „Vision Of Dilla“ von Valtteri Laurel und der Ricky-Tick Big Band steht in dieser Tradition, das Album erscheint am 22. Mai.
Weiterführende LInks
„Vision Of Dilla“





