Philharmonie de Paris: Massilia Sounds

Raphaël ImbertRaphaël ImbertVom 19. bis 22. Februar steht die Pariser Philharmonie ganz im Zeichen der Kultur aus Marseille. „Massilia Sounds“ nennt sich ein viertägiges Festival, das die Klänge einer Stadt vorstellt, die „durch globale Fusion und Exil und von Träumen entfernter Länder geformt“ wurde, so die Veranstalter. Im Mittelpunkt steht unter anderem ein dreiteiliges Konzert, das mit den Bands Spartenza, De la Crau und Benzine die kosmopolitische Energie Marseille auffängt und zugleich ihre geöffneten Arme in Richtung Sizilien, Nordafrika und Okzitanien abbildet.

Jazz gibt es in einer Show um die beiden Saxofonisten, Bassklarinettisten und Flötisten Raphaël Imbert und Kebbi Williams. Für ihre Formation haben sie sich die Vokalistinnen Célia Wa und Mike Ladd an Land gezogen. Von diesem Abend kann man sich eine Reise durch improvisierte Musik erwarten, die von Marseille und Paris ausgehend auch in Atlanta Station machen wird. Marseille mit seiner langen Tradition exquisiten Raps wird man in einer Show des Regisseurs Lamin Diagne erleben können: Er erzählt mit dem Rapper Ilan Couartou und dem Beatboxer Matthieu Jacinto eine Coming-Of-Age-Geschichte aus dem La-Plaine-Distrikt der Metropole.

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„Massilia Sounds“

Text
Stefan Franzen
Foto
Muriel Despiau

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