Modulare Gemengelage: Auf einem Geflecht elektronischer Sounds, feinmaschig geklöppelter Trommelschläge und sparsam gewebter Klavierakkorde entfalten sich die weiträumigen Klanglinien des in Sydney lebenden Saxofonisten Jeremy Rose. Mit seinem Quartett, gemeinsam mit dem Pianisten Novak Manojlovic, dem Schlagzeuger Tully Ryan und Ben Carey am Modular-Synthesizer, ist jetzt sein neues Album „Infinity II“ erschienen, eine Live-Aufnahme aus der Lazybones Lounge in Marrickville, Sydney. Die Erkundung der Unendlichkeit zeigt sich in den immer wieder neuen Möglichkeiten immersiver minimaler Klangverschiebungen und sensibler Texturen, die sich ineinander verschränken, um sich gleich darauf wieder spektral aufzufächern – als Meditation über Erinnerung, Ritual und Achtsamkeit.
Text
Maxi Broecking
Ausgabe
, Jazz thing 161
Veröffentlicht am 12. Jan 2026 um 07:57 Uhr unter Reviews
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