Editorial 163
Liebe Leserinnen und Leser,

Über Miles Davis ist schon viel geschrieben worden, und zu seinem diesjährigen 100. Geburtstag dürften etliche neue Bücher und Artikel hinzukommen, die sein an Widersprüchen reiches Schaffen und Leben beleuchten. In unserem Special werden auch wir sicher nicht alle Geheimnisse dieses schillernden Jazzstars aufdecken können, aber hoffentlich tun sich doch sowohl für alte als auch neue Jazzfans eini ge neue Aspekte auf – im Expertengespräch, in den Statements von deutscher und internationaler Jazzprominenz, in der Einordnung seines Albums „On The Corner“ und in neun Top-3-Charts zu allen Schaffensphasen (S. 44).
Beim Spazierengehen oder vielleicht auch beim Joggen den Kopf freibekommen: Das ist eine Routine, die einige unserer Redaktionsmitglieder vor allem in der hektischen Phase vor Drucklegung pflegen. Auch die beiden Künstler, die unser Mann in New York, Tobias Meinhart, für die neueste Folge unserer Reihe „Routines & Rituals“ getroffen hat, sind gerne zu Fuß unterwegs, um abzuschalten oder auf neue Gedanken zu kommen: der Saxofonist Chris Potter und der Schlagzeuger Marcus Gilmore. Welche weiteren Gemeinsamkeiten und auch welche Unterschiede es ansonsten in ihren Tagesabläufen gibt, ist ab S. 62 zu erfahren.
Unsere drei Konzertserien gehen weiter: „Jazz thing at Nica Jazz Club“ in Hamburg am 23. April 2026 mit KNOWER und der Norrbotten Big Band, „Jazz thing at the King“ am 5. Mai 2026 im Kölner Jazzclub King Georg mit dem Pablo Held Trio (das in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen feiert – herzlichen Glückwunsch!) und der britischen Trompeterin Alexandra Ridout sowie „Jazz thing at Bergson“ am 9. Mai 2026 im Elektra Tonquartier in München mit Lada Obradovic und David Tixier.
Natürlich sind wir auch wieder auf der jazzahead! vom 23. bis 25. April 2026 in Bremen vertreten und freuen uns auf Besuch am Stand 6D33!
Viel Freude mit dieser Ausgabe wünscht nun
Axel Stinshoff
Chefredakteur Jazz thing & Blue Rhythm






