Jazzstipendium Frankfurt: Finn Heine

Ausgelobt wurde das Jazzstipendium in diesem Jahr für Musiker:innen, die sich mit ihren Ensembleprojekten und einer eigenen künstlerischen Konzeption längerfristig in Frankfurt etablieren möchten. Die Wahl der Jury fiel auf den 2002 in Frankfurt geborenen Heine, der an der Musikschule Frankfurt und am Dr. Hoch’s Konservatorium ausgebildet wurde und unter anderem Mitglied im Bundesjazzorchester war. Als Komponist für Bigband und Jazzorchester ist er Autodidakt, der aber bereits am Nachwuchsprogramm der WDR Big Band teilnahm und mit seinem eigenen Traumfabrik Jazzorchester ein fundiertes Handwerk zeigt, mit dem er zeitgenössische Strömungen im großformatigen Jazz eine Plattform gibt. Zudem organisiert er seit 2025 für die Jazz Initiative Frankfurt eine Programmreihe mit Nachwuchskünstler:innen.
„Finn Heine überzeugte uns durch seine klar formulierte künstlerische Idee und seine schon jetzt herausragenden Bigband-Kompositionen und -Arrangements“, so der künstlerische Leiter des Deutschen Jazzfestivals, der Journalist Jürgen Schwab, im Namen der Jury. „Es ist beeindruckend, mit welcher Reife und Energie junge Talente wie Finn Heine die Frankfurter Jazztradition weitertragen“, fügt Corinna Danzer als Jurymitglied hinzu: „Finn Heines Projekt hat das Potenzial, Impulse zu setzen, die weit in die Jazzszene hineinwirken.“ Und Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig sagt: „Es freut mich sehr, dass die Jury in diesem Jahr Finn Heine ausgewählt hat. Bereits in jungen Jahren ist er ein fester Bestandteil der lebendigen Jazzszene in Frankfurt.“
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Jazzstipendium Frankfurt






