Er ist vielleicht Deutschlands international bekanntester Jazzmusiker: Trompeter Till Brönner, 1971 in Viersen geboren, heute gleichermaßen in Berlin wie Los Angeles lebend.

Till Brönner (Foto: Andreas Bitesnich)

Auch im Mutterland des Jazz, den USA, gerät man ins Schwärmen, wenn der mit dem für Amerikaner nur schwer von der Zunge gehenden Nachnamen ein neues Album herausbringt, selbst Ex-US-Präsident Barack Obama hat den smarten Trompeter aus Deutschland kennengelernt, als er Brönner 2016 als Deutschlands Vertreter zum „International Jazz Day“ ins Weiße Haus nach Washington einlud.

Jeder (Jazz-)Musiker von Rang muss irgendwann in seiner Karriere ein Weihnachtsalbum herausbringen. Für den Trompeter war das 2007 der Fall, als sein „Christmas Album“ erschienen ist. Darauf zu hören sind Lieder, die für die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit vor allem im englischsprachigen Raum stehen: „We Wish You A Merry Christmas“ oder „White Christmas“ natürlich, aber auch Versionen des popmusikalischen Weihnachtsklassikers schlechthin, „Last Christmas“, oder des schottischen Traditionals zur Jahreswende, „Auld Lang Syne“.

Mit diesem Christmas-Songbook im Gepäck geht Brönner ab 21. November in Deutschland auf „Better Than Christmas“-Tournee. Begleitet wird er von einer exquisiten Band (unter anderen mit dem Saxofonisten Mark Wyand und dem E-Bassisten Christian von Kaphengst), mit der er unter anderem Konzerte in Hannover, Berlin, Bremen und Hamburg spielt.

Jazz thing Live thing
Till Brönner
21.11. Mannheim, Rosengarten
22.11. Hannover, Kuppelsaal
23.11. Dortmund, Konzerthaus
24.11. Berlin, Verti Music Hall
26.11. Stuttgart, Liederhalle
27.11. Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle
29.11. Bremen, Die Glocke
01.12. Wuppertal, Historische Stadthalle
02.12. Hamburg, Laeiszhalle
03.12. Lübeck, MuK

Foto
Andreas Bitesnich

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