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Jazz thing präsentiert

Monheim Triennale 2020

Nachdem er als Nachfolger von Festivalgründer Burkhard Hennen für das mœrs festival eine neue Ära begründete, hat Reiner Michalke – „nebenbei“ übrigens auch noch künstlerischer Leiter für Jazz und Aktuelle Musik im Kölner Stadtgarten – nun die Monheim Triennale ins Leben gerufen. Bei der ersten Ausgabe vom 1. bis zum 5. Juli geht es ihm um ein Programm, das wegweisende Positionen aktueller improvisierter, komponierter und populärer Musik auf Augenhöhe in einem gemeinsamen Kontext präsentiert.

Lakecia Benjamin

16 Künstler*innen haben für die Monheim Triennale besondere Programme und exklusive Projekte entwickelt, bei denen sie in unterschiedlichsten Konstellationen auch mehrfach zu erleben sein werden. Dazu zählt der amerikanische Schlagzeuger Greg Fox, der sowohl mit seinem Quartett Quadrinity zu hören sein wird als auch mit der Black Sabbath Cover Band Rehearsal, mit denen er seine eigenen Metal-Wurzeln würdigt und die legendäre Rockband ehren will.

Robert Landfermann (Foto: Patrick Essex)

Der britische Saxofonist Shabaka Hutchings tritt sowohl mit seinem großformatigen Ensemble for Upliftment and Spiritual Unity an als auch im Duo mit der amerikanischen Pianistin Kris Davis. Die wiederum trifft in einem anderen Duo auf die deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock, und beide arbeiten im Projekt Mother/Country mit der bulgarischen Filmemacherin Mimi Chakarova und anderen Festivalkünstler*innen zusammen.

Der Kölner Bassist Robert Landfermann hat sein Ensemble Rhenus – unter anderen mit Sebastian Gille und Kathrin Pechlof – genauso exklusiv für die Monheim Triennale konzipiert wie der Komponist Marcus Schmickler sein Eröffnungskonzert.

Stian Westerhus (Foto: Andre Loyning)

Außerdem in Monheim dabei: Stian Westerhus und Fennesz, Terre Thaemlitz in verschiedenen Konstellationen, die New Yorker Gitarristin Ava Mendoza, die norwegische Sängerin Sofia Jernberg, der amerikanische Singer-Songwriter Sam Amidon sowie die Saxofonistin Lakecia Benjamin.

Unter monheim-triennale.de gibt’s das komplette Programm.

Foto
Patrick Essex, Andre Loyning

Veröffentlicht am unter Live things