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Jazz thing präsentiert:

moers festival 2020

Die 49. Ausgabe des mœrs festivals steigt vom 29. Mai bis zum 1. Juni, es ist bereits die vierte des künstlerischen Leiters Tim Isfort. Seitdem finden Konzerte nicht mehr ausschließlich in der Festivalhalle statt: Isfort hat das Festival auf die ganze Stadt, inklusive des Parks und des Festivaldorfs, ausgedehnt.

John Zorn

Was sich nicht geändert hat, ist die widerborstige Musik, denn Moers „ist die Nische für alles, was man nicht in den Massenmedien findet“, eine Bühne für das Unerhörte. Artist in Residence ist in diesem Jahr die brasilianische Schlagzeugerin Maria Portugal.

John Zorn war bereits des Öfteren in Moers zu Gast, in diesem Jahr wird er unter anderem solo auftreten sowie im Trio mit dem britischen Pianisten Stephen Gosling und der kanadischen Sopranistin Barbara Hannigan.

Heiner Goebbels (Foto: Mayfield)

Der norwegische Schlagzeuger Paal Nilssen-Love präsentiert seine Large Unit EthioBraz, die Band The Mayfield hat ihren Namen von dem Zugdepot in Manchester, in dem Heiner Goebbels‚ Mammutwerk „Everything That Happened And Would Happen“ entstand: Goebbels selbst spielt Klavier, an seiner Seite sind die Perkussionistin Camille Emaille, die Elektronikspezialistin Cécile Lartigaut, der Gitarrist Nicolas Perrin und der Saxofonist Gianni Gebbia.

Die Avantgarde-Noise-Band Lightning Bolt aus den USA, ursprünglich mal beeinflusst von japanischen Noise-Rock-Bands wie den Boredoms, gibt genauso ein Gastspiel in Moers wie der australische Keyboarder und Performer Donny Benét, der für einen anachronistischen Musikstil bekannt ist, der stark von Post-Disco-Klängen der 1980er-Jahre abgeleitet ist.

Das Chorwerk Ruhr, einer der bedeutendsten deutschen Kammerchöre, wird sein neuestes Projekt präsentieren, und das japanische Trio Goat – „Minimal Techno ohne Elektronik, aufgeführt mit atemberaubender Präzision“ (Japan Times) – bringt sein dunkles Klanggebräu auf die Bühne.

Unter moers-festival.de gibt’s das komplette Programm mit sämtlichen Ticket- und Anreise-Informationen.

Foto
Mayfield

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